Balancierst du noch oder entscheidest du schon?

Wer legt eigentlich fest, was wichtig ist für die sogenannte work-life-balance?

Ein Begriff, der ohnehin etwas vorgaukelt was nicht zu schaffen ist. Denn Work ohne Life und Life ohne Work gibt es nicht. Das bekommen wir gerade jetzt mit dem endgültigen Durchbruch des Homeoffice und der Diskussion um flexible Arbeitszeiten besonders deutlich zu spüren.

Frauen geraten oft in diese „work-life-balance-Falle“ und versuchen permanent Privat- und Berufsleben voneinander zu trennen, um es dann „allen Recht zu machen“. Ein weit verbreiteter Antreiber und Glaubenssatz gerade bei berufstätigen Frauen. Mit diesem Glaubenssatz fällt es dann schwer, Nein zu sagen, eigene Prioritäten zu setzen oder eigene Interessen durchzusetzen. Das Ende vom Lied ist nicht schön: durch das ständige Bemühen Privates vom Beruflichen zu trennen, sich mit Freundlichkeit, Wunsch nach Akzeptanz, Stress- und Konfliktvermeidung durch die Spannungsfelder zu bewegen, entsteht erst recht Stress, und vor allem entstehen Schuldgefühle. Denn Frauen sind erwiesenermaßen anfälliger für Schuldgefühle als Männer. Schuldgefühle aber sind ein permanenter Zustand von Mangel und negativer Energie. Und: Everybody’s Darling is everybody’s Depp – denn die erwünschte Anerkennung bleibt ja dennoch aus, weil man natürlich die eigenen Erwartungen als auch die der anderen gar nicht alle erfüllen kann.

Also, dreh den Spieß um, und frage dich zunächst selbst, mit wem oder was du überhaupt in Balance kommen willst. Frage dich: wofür schlägt mein Herz, was möchte ich alles schaffen, wohin gehen meine Interessen, welche Werte sind mir wichtig, was ist mein Ziel, meine Lebens-Vision. Die Antworten schaffen die Basis für deine Entscheidung. Und in dieser Entscheidung kannst du präsent und klar sein und kannst handeln. Die Entscheidung schafft deine Wirklichkeit. Vielleicht triffst du auch mal Bullshit-Entscheidungen, solche, die dich in die falsche Richtung getragen haben. Gut, dann gibt es ein paar Lernerfahrungen gratis dazu.

Fest steht, dass du aus einem Mangelzustand heraus keine positiven Entscheidungen für dich und deine berufliche Entwicklung treffen kannst. Wie soll aus so einem Zustand die Neugierde auf was Neues entstehen? Wie soll daraus die freudige Entscheidung für eine Führungskarriere erwachsen? Oder auch umgekehrt für drei und mehr Jahre Familienzeit und Erziehungsarbeit, ohne sich rückständig zu fühlen? Wie soll man aus Mangelgefühlen Mut entwickeln? Was im Moment wichtig und richtig ist, kann nur jede für sich entscheiden. Zu unterschiedlich sind die Lebensmuster und Bedürfnisse als dass man darauf allgemeingültige Antworten geben kann. Aber entscheidend ist, dass Frau sich entscheidet und zwar nicht für die Schuldgefühle.

Der „Trainingsplan“ für mehr Entscheidungsfreudigkeit ist umfangreich, aber es lohnt sich. Dazu gehören:

  • nützliche Tools aus dem Zeitmanagement: A,B,C – Priorisierung, freie Zeitfenster, Zielfokussierung

  • abschwören von Multitasking: Wir können unsere 100 %ige Aufmerksamkeit immer nur auf eine Sache lenken

  • alle Lebensbereiche wie Gesundheit, Freizeit, Umfeld nach negativen Einflüssen durchforsten und positive, unterstützende Maßnahmen umsetzen

  • ganz zentral – Mindset-Arbeit: Welche Glaubenssätze beschränken dich, verbauen dir womöglich den Blick auf dein unerschöpfliches Potenzial und wirkliche Interessen?

Das ist kein Sprint sondern ein Marathon, und man schafft das nicht alleine. Such dir einen Coach oder Mentor, das Gespräch in der Familie um Lösungen zu finden, geeignete Netzwerke …

Mein Angebot an dich, hier und jetzt: Triff die Entscheidung und hol dir ein kostenloses Chancengespräch direkt über den Calendly auf meiner Website.

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